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Die 10 größten Autogas-Irrtümer

Veröffentlicht am: 03.02.2015

Das Institut Automotive Powertrain der Hochschule Technik und Wirtschaft im Saarland befasst sich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung vom Nutzen von Autogas. Dabei wurden schon zahlreiche Rekorde erzielt. Bei dem Projekt CO2-100minus konnten die Forscher den Ausstoß von Kohlendioxid bei einem Kleinwagen um mehr als 20 Prozent reduzieren. Beim Projekt S1000plus gelang es den Technikern, die Reichweite eines Peugeot 5008 mit Autogas auf mehr als 1000 Kilometer zu erhöhen. Das sind beeindruckende Daten, die für sich sprechen. Trotzdem gibt es bei vielen Fahrzeughaltern immer noch Bedenken, wenn es um das Thema Autogas geht. Es sind viele Irrtümer im Umlauf. Mitunter spielen auch Ängste eine Rolle, die völlig unbegründet sind. Hier eine Auflistung der zehn größten Irrtümer bezüglich Autogas:

  • Irrtum 1: Es stehen zu wenige Tankstellen für Autogas zur Verfügung.
  • Irrtum 2: Autogas ist gefährlich.
  • Irrtum 3: Gasfahrzeuge dürfen nicht in die Tiefgarage.
  • Irrtum 4: Der Wertverlust ist höher als bei reinen Benzinern.
  • Irrtum 5: Wenn alle Autos mit Autogas fahren, wird es teurer.
  • Irrtum 6: Riesiger Tank im Kofferraum.
  • Irrtum 7: Autogas ist nur ein anderer Begriff für Erdgas.
  • Irrtum 8: Tanken für die Hälfte ist doch gelogen.
  • Irrtum 9: Es gibt keine Autogas-Neufahrzeuge.
  • Irrtum 10: Umrüstung auf Autogas kostet Leistung.

Anmerkungen zum Irrtum Nummer 1.

Dass es in Deutschland viel zu wenige Tankstellen gibt, die Autogas anbieten, stimmt nicht. Insgesamt gibt es im Bundesgebiet etwa 15.000 Tankstellen. Davon bieten mittlerweile knapp 8.000 Tankstellen Autogas an. Das bedeutet, es gibt durchschnittlich an jeder zweiten Tankstelle Autogas. Ähnlich sieht die Situation auch im europäischen Ausland aus. Es braucht sich also kein Fahrzeughalter Sorgen machen, dass er bei der Fahrt in den Urlaub keine Autogastankstelle findet.

Anmerkungen zum Irrtum Nummer 2.

Sobald es um Gas geht, denken viele Menschen immer gleich an verheerende Explosionen. Diese Angst ist völlig unbegründet. Die Gastanks in den Autos sind sicherer als Benzintanks. Diverse Tests des ADAC haben bewiesen, dass es bei einem Unfall nicht zu einer Beschädigung des Gastanks kommt. Die Gastanks sind stabil und mit mehreren Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Selbst bei einem brennenden Fahrzeug explodiert der Gastank nicht. Auch dies hat der ADAC unter Beweis gestellt. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Umrüstung von einem erfahrenen Unternehmen durchgeführt wurde und alle Sicherheitseinrichtungen, wie beispielsweise Überdruckventile und Lötsicherungen korrekt angebracht sind.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 3.

In früheren Zeiten war es tatsächlich so, dass Autos mit Gasantrieb nicht in Tiefgaragen parken durften. Früher waren die Autos natürlich auch nicht so sicher wie in heutiger Zeit. Seit Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts dürfen Gasautos auch in Tiefgaragen parken. An einigen Garagen hängen zwar immer noch die Verbotsschilder, aber diese sind wohl einfach vergessen worden. Von Autos mit Gasantrieb geht in Tiefgaragen keine Gefahr aus.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 4.

Es gibt immer noch viele Menschen, die davon ausgehen, dass der Wertverlust bei einem Fahrzeug mit Autogas-Antrieb höher ist als bei einem reinen Benziner. Diese Vermutung ist falsch. Fahrzeuge, die geringe Kraftstoffkosten aufweisen, sind sehr gefragt. Bei Gasfahrzeugen liegen die Kraftstoffkosten in etwa bei der Hälfte von den Benzinkosten. Deshalb sind auch gebrauchte Gasfahrzeuge bei vielen Interessenten sehr begehrt. In den meisten Fällen ist der Wiederverkaufswert höher als der von Benzinern.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 5.

Zurzeit sind etwa 450.000 Gas-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Das ist ein Anteil von einem Prozent von allen Pkw. Die Steuerbegünstigung ist noch bis zum Jahre 2018 gesetzlich festgelegt. Selbst dann, wenn sich die Anzahl der gasbetriebenen Fahrzeuge verdoppelt, ist es kaum vorstellbar, dass der Finanzminister höhere Steuern auf Autogas verlangt. Das wäre auch gar nicht so einfach möglich, da die Bundesregierung in puncto CO2-Emissionen ehrgeizige Ziele verfolgt. Eine drastische Erhöhung der Preise für Autogas kommt wohl nicht infrage.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 6.

Kein Autogas-Fahrzeug hat einen riesigen Tank im Kofferraum. In den meisten Fällen wird ein Gastank in der Mulde des Reserverads eingebaut. Ein Reserverad ist ohnehin überflüssig, da es mittlerweile sehr gute Reparatursprays für beschädigte Autoreifen gibt. Eine Reparatur des Reifens mit Pannenspray ist sehr viel einfacher als ein Wechsel des Rads am Straßenrand. Zudem ist diese Methode bei Weitem nicht so gefährlich. Alternativ ist es auch möglich, einen Gastank unterhalb des Autos anzubringen. Der Laderaum wird durch eine Umrüstung auf Autogas keineswegs verringert.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 7.

Autogas und Erdgas sind völlig unterschiedliche Gase. Um Erdgas zu verflüssigen, ist ein Druck von mehr als 200 bar erforderlich. Beim Autogas handelt es sich um ein Gemisch aus Propan und Butan. Zur Verflüssigung reicht ein Druck von zwei bis acht bar aus. Um eine Verwechselung an der Tankstelle zu vermeiden, sind beide Gase mit völlig unterschiedlichen Tankstutzen versehen. Eine Verwechselung beim Tanken ist demnach ausgeschlossen. Erdgas steht zudem nur an wenigen Tankstellen zur Verfügung, während Autogas flächendeckend verfügbar ist.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 8.

In der Werbung für Autogas heißt es immer "Tanken für die Hälfte". An dieser Aussage ist etwas Wahres dran. Aufgrund der geringeren Steuer für Autogas beträgt der Unterschied zum Benzin stets 0,66 Euro pro Liter. Bei einem Benzinpreis von 1,32 Euro ist das Tanken für Autogas tatsächlich für die Hälfte möglich. Beachtet werden sollte jedoch, dass es beim Betrieb mit Autogas einen Mehrverbrauch von 15 bis 20 Prozent gibt. Der Grund dafür ist die geringere spezifische Dichte von Autogas. Trotzdem ist das Fahren mit Autogas deutlich günstiger als mit Benzin. Das gilt nicht nur für Vielfahrer, sondern auch für Autofahrer, die nur wenige Kilometer im Jahr unterwegs sind.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 9.

Selbstverständlich gibt es auch Neufahrzeuge, die mit Autogas angetrieben werden. Nahezu alle namhaften Autohersteller bieten entsprechende Autogas-Fahrzeuge an. Das wirkt sich natürlich nicht negativ auf die Garantie aus. Gleiches gilt für die Umrüstung auf Autogas durch eine renommierte Fachwerkstatt. Der Umrüster wird dann auf jeden Fall eine Garantie für auftretende Schäden am Motor anbieten, sofern es sich um ein seriöses Unternehmen handelt.

Anmerkung zum Irrtum Nummer 10.

Die Umrüstung auf Autogas geht nicht zulasten der Motorleistung. Beim Betrieb mit Autogas läuft der Motor deutlich ruhiger und gleichmäßiger. Das Gas wird sehr viel besser angenommen, sodass der subjektive Eindruck einer Leistungssteigerung entsteht. Messungen haben ergeben, dass die Motorleistung um etwa ein Prozent durch die Umrüstung auf Autogas ansteigt. Durch zusätzliche Modifikationen lässt sich die Motorleistung sogar um bis zu zehn Prozent erhöhen.


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